Fragen und Antworten rund um's Thema Yoga

Was sind asanas?

Asana kann mit „Sitz“ übersetzt werden. Der Hatha-Yoga entwickelte unter dem Begriff asana Übungsformen, die über den meditativen Sitz im klassischen Yoga hinausgehen. Die Yogis stellen die asana-Praxis an den Beginn ihrer Stunden, so dass am Anfang die Arbeit mit dem Körper steht. Der Hatha Yoga brachte zahlreiche Körperhaltungen (asanas) hervor. Es wurden Drehhaltungen, Umkehrhaltungen, Haltungen im Stehen und Liegen entwicklet.
Die Hatha-Yoga-Pradipika nennt 84 Formen von asanas. Bis heute sind nicht nur zahlreiche Variationen der asanas, sondern auch neue Körperhaltungen dazugekommen. Neben den gehaltenen Stellungen werden auch dynamische Bewegungen praktiziert. Die asana-Praxis
stellt den kreativsten Teil des Hatha-Yoga da, der auch die größte Verbreitung erlangte.
Als Übungen des Körpers wirken die asanas zunächst unmittelbar auf den Körper. Es geht um Reinigung von Verspannungen, Unbewusstheit und Blockaden, so dass eine Bewusstheit und innere Lebendigkeit geschult wird. In alten Texten wird die Wirkung der asanas mit Stärkung des Körpers, Entspannung und Beruhigung, Verdauungsförderung und Stärkung der körperlichen Gesundheit beschrieben.
 

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